
Der Toyota Land Cruiser Prado des Modelljahres 2018 Prado, ist ein klassischer Geländewagen, der für seine extreme Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bekannt ist. Er kombiniert robuste Technik mit moderner Ausstattung für den Alltag und anspruchsvolles Gelände.
Technische Daten + Motorisierung
Für das Modelljahr 2018 standen je nach Region unterschiedliche Motoren zur Verfügung:
Meiner mit Diesel: Ein 2,8-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel (1GD-FTV) mit ca. 177 PS (130 kW) und einem Drehmoment von bis zu 450 Nm (Automatik).
Antrieb: Permanenter Allradantrieb (AWD) mit Geländeuntersetzung und mittlerer und hinterer Differentialsperren.
Getriebe: 6-Stufen-Automatik.
Geländegängigkeit + Kapazität
Der Prado ist auf einem klassischen Leiterrahmen aufgebaut, was ihn besonders verwindungssteif macht.
Bodenfreiheit: Ca. 219 mm.
Wattiefe: Bis zu 700 mm.
Anhängelast: Das Modell 2018 wurde auf eine Zuglast von bis zu 3.000 kg (gebremst) gesteigert.
Offroad-Features: Verfügt über Systeme wie die Crawl Control (Kriechgang-Automatik) und das Multi-Terrain-Select-System zur Anpassung an verschiedene Untergründe.
Sicherheit + Ausstattung
Mit dem Facelift 2018 hielten verstärkt moderne Assistenzsysteme (Toyota Safety Sense) Einzug:

Bauphase 1




Vorbereiten und Einbau eines Schnorchels.
Ein Schnorchel am Auto ist weit mehr als nur ein cooles Accessoire. Er verlegt den Lufteinlass des Motors von der Frontpartie nach oben, meist auf Dachhöhe.
Hier sind die drei Hauptgründe für den Einbau:
Wasserschutz (Wattiefe): Ohne Schnorchel kann bei tiefen Wasserdurchfahrten Wasser in den Motor gelangen. Da sich Wasser nicht komprimieren lässt, führt dies meist zu einem kapitalen Motorschaden (Wasserschlag). Der Schnorchel ermöglicht das Durchqueren tieferer Flüsse, da der Motor die Luft weit oben ansaugt.
Schutz vor Staub: In trockenen Gebieten oder beim Fahren in Kolonnen auf Pisten wirbelt viel Staub auf. Da Staub schwerer als Luft ist, ist die Konzentration in Bodennähe am höchsten. Der Schnorchel zieht sauberere Luft aus der Höhe an, was den Luftfilter schont und die Motorlebensdauer verlängert.
Kühlere Ansaugluft: Die Luft in der Nähe des heissen Motors ist wärmer und weniger sauerstoffreich. Ein Schnorchel führt dem Motor kühlere Aussenluft zu, was die Verbrennungseffizienz leicht steigern und den Kraftstoffverbrauch senken kann.



Konstruktion eines Einbauschrankes mit 3Stk. Auszugsschubladen für Werkzeug, Haushaltgeräte und Notausrüstung. Die gesamte Konstruktion kann mit wenigen Handgriffen aus dem Fahrzeug entfernt werden. In einer ersten Phase wird die Rückbank im Fahrzeug belassen um das Fahrzeug auch als Familiengefährt nutzen zu können.
Über der Sitzbank wird ein grosser Kompressorkühlschrank verbaut. (auch dieser kann mit wenigen Handgriffen entfernt wrden.)


Dachträgerkonstruktion aus Aluminium. Dieser soll Platz für ein Dachzelt, 270° Vorzelt, Sandbleche, weitere Transportkisten und zusätzliche Scheinwerfer haben.




Demontage der Fahrzeugfront um Platz für eine Stahlplatte für eine kräftige Seilwinde zu schaffen.
Die Winde soll dezent hiter der bestehenden Kunststofffront verschwinden. (wie alles in der ersten Bauphase wird auch diese Konstruktion später für echten Offroadeinsatz geändert.)



Die originalen Trittbretter sind zwar schön, aber für den Offroadeinsatz völlig ungeeignet, darum werden diese entfernt und mit einer massiven Rohrkonstruktion ausgewechselt.




Das Original Dachzelt von James Baroud wird mit einer zusätzlichen Alukiste zur Aufnahme eines Solarpanels und zusätzlichem Stauraum aufgerüstet.



Das unter dem Fahrzeug montierte Reserverad wird neu an der Hecktüre platziert. (Grund) 1. Sitzt man im Dreck und muss Radwechsel machen ist dies beinahe unmöglich. 2. Der neu geschaffene Platz bietet die Möglichkeit einen zusätzlichen Dieseltank zu platzieren.
Zusätzliche Airlainschienen seitlich angebracht bietet die weitere Möglichkeit Kanister zu Montieren
Erste Offroadeinsätze zeigen die Schwachstellen einer Kunststofffront.








Die gesamte Front wird demontiert und eine stabile Stahlstossstange mit Windenhalterung wird montiert.
In nachfolgendem Projekt wird der Unterfahrschutz, Fahrwerks Höherlegung und Heck-Stahlstossstange mit Reifenhalterung verbaut.


Und wenn wir schon so richtig Offroadfahren wollen benötigen wir auch einen Bullenfänger.







Nach dem Einbau der Heckstossstange und der Deplatzierung des Reserverades kann der Zusatztank verbaut werden.
Aluminiumkonstruktion mit Schwallblechen, Zulauf, Entlüftung und Notablass. Durch die zusätzlich verbaute Druckpumpe lässt sich der Diesel aus dem Zusatztank (80Liter) auch während der Fahrt in den Haupttank pumpen.
Bauphase 2 (Nach mehreren 1000km Offroad-Abenteuern werden die gesammelten Erkenntnisse umgesetzt)


Weg vom Dachzelt hin zum Hubdach.
Demontage der Dachreeling

Aufschneiden der Dachhaut von der B bis zur D Säule

Vorsicht bei Vorhangairbag

Einbau eines Stabilitäts- und Anschlussrahmen

Verlegen sämtlicher Leerrohre für Solar, Beleuchtung, Heizung etc.

Anschlüsse zum bestehenden Dachhimmel

Verschweissen und vorbereiten des Hubdaches

Stromkabel für Lüfter und Beleuchtung. Isolieren mit Armaflex 30mm

Innenverkleidung mit Filz

Aussenseite vorbereiten für Solar und Airline

Verschweissen des Aufsetzrahmens

Anpassarbeit an die Fahrerkabine

Verbinden des Aufsetzrahmens mit den alten Dachreelingpunkten

Airline

Hochzeit mit Unter- und Oberwanne

Verlegen weiterer Kabel

Nähen der Zeltwand

Passt wie angegossen

Fahrwerksumbau
Wohnraumeinrichtung
Konstruktion für Hecktüröffner von Innen

Altes Bremskabel vom Fahrrad

Fond Klimagerät wird demontiert und vom Kreislauf befreit.

Zusätzliche Serviceklappe wird in Heckkotflügel eingepasst.

Einbau einer „Chinaheizung“

Serviceklappe für Heizung mit Luftanseuggitter

Heizraumverkleidung

Filzverkleidung und Ansicht auf die beiden Lithiumbatterieen und Steuergeräte




Sitzbank mit integriertem Vollauszug. Gaskochstelle mit 2 Flammen, Induktionsherd, Kaffeemaschine, Pfannenablage. Hecktürverkleidung mit Gasflaschenhalter und div. Ablagemöglichkeiten.



Durch die Fahrwerkserhöhung ist der Heckeinstieg zur Kletterpartie geworden, darum habe ich eine demontierbare Zweistufenleiter aus Aluminium "gebruzelt". Die hinteren Türen wurden durch zusätzliche Ablagemöglichkeit erweitert. Ein schneller Zugriff für die Campingstühle und Tisch sind optimal verstaut.
Hinter dem Fahrersitz ist ein 50Liter Frischwassertank und die 45Liter Kühlbox.
